Gnome und andere Fabelwesen

Kapuzengnom
Irgendwo auf der Entwicklungsstufe von Gör zu Weib stehen gebliebene Endzwanzigerin mit Vorliebe für Süßkram, gutes – aber nicht zu exotisches – Essen, Cocktails und Ringelstrümpfe. Versucht das Glück ihres Lebens zu bewahren, indem sie regelmässig Gläser und Geschirr zerstört und begleitet ihre Tolpatischkeiten gerne mit spontanen Wutausbrüchen. Ist definitiv süchtig nach schwarzem Tee, trinkt aber in Notzeiten auch mal Kaffee um den Morgenmuffel zu vertreiben und sich mit anderen Lauten als “hnnn”, “gnn” und “uargh” verständigen zu können. Liebt Heimwerken und liest angeblich fast so schnell wie Nr. 5.

Langhaariger Irrer
Gnoms Lebensgefährte und Mitbewohner, sogar morgens gut gelaunter Kindskopf, der gerne und begnadet Schlagzeug spielt und zur Entspannung kocht oder Geschirr spült.
Mittlerweile zu “Herr Gnom” geworden – eigentlich der Gnom zu “Frau Langhaarige Irre”, aber das klingt nur halb so gut.

DMvF – Die Mutter vom Freund
Flotte Schwiegermama in Spe, liebt und verhätschelt ihre zwei- und vierbeinigen Kinder, Schwiegerkinder und Enkel. Neigt zu Teenager-Verhalten.

Das Nacoli

Gnoms beste Freundin aus Oberstufenzeiten, Geigenvirtuosin und Übersetzerin, spaghettisüchtig und Verfasserin unzähliger alberner Briefe (die damals natürlich im Unterricht geschrieben wurden). Leider wohnt das Nacoli mehrere hundert Kilometer weit weg und so erfährt man eventuelle Neuigkeiten so wie Klatsch und Tratsch aus der alten Heimat immer nur mit etwas Zeitverzögerung über das Telefon.

Frollein Ruppich
Freundin mit ähnlichen Wurzeln und Einstellungen wie der Gnom, leidenschaftliche Bastlerin, Schrauberin und Nähmaschinenverschleißerin, die öfter mal Gummibälle aus Nähmaschinenpedalen knetet. Überzeugter Rechtschreibfetischist, wird dank ihres derben Humors und ihrer bevorzugten Kleidungswahl oft falsch eingeschätzt