Neuanschaffung

März 9th, 2010

Vor 1,5 Wochen hat der Irre sich eine Sporthose und neue Schuhe gekauft. “Zum Walken”.
Liegt alles sicher verstaut im Schrank. Wäre ja auch schade, wenn die neuen Schuhe dreckig würden.

Am besten lege ich das Zeug zur Hantel, die vereinsamt sonst total.

Fleischeslust

Februar 6th, 2010

Der langhaarige Irre hat heute etwas übertrieben, weil er beim Metzger nicht am Steak vorbei gehen konnte. So standen dann zwei 400g-Steaks auf dem Tisch. Dazu Bratkartoffeln. Oh Gott, ich kann nie wieder etwas essen.

Rituale

Februar 5th, 2010

Neulich haben wir wieder eine Folge How I met Your Mother gesehen, und ich habe mich deswegen gefragt, ob wir in unserer Beziehung auch irgendwelche Rituale haben, kam aber zu dem Schluß: Wir haben keine.

Heute fiel mir dann doch eines ein. Das Burger-Ritual. Jedesmal, wenn der Irre ohne mich feiern geht, kriege ich irgendwann zwischen 24 und 3 Uhr einen Anruf, ob ich auch einen Cheeseburger möchte.
Da gibt es dann zwei Varianten:

Variante 1, der Gnom ist noch wach.
*Handygebimmel*
Gnom: Ja?
Irrer: Huhu! Ich bin hier gerade bei der Fastfoodkette, möchtest Du auch einen Cheeseburger?
Gnom: Ohja gerne, einen oder zwei.
Irrer: Ok, bis gleich! Liebe Dich!
Einige Zeit später.
Poltern an der Tür, danach Burger mampfen.

Variante 2, der Gnom schläft schon.
*Handygebimmel*
Gnom: Hmmnääööö…?
Irrer: Huhu! Ich bin hier gerade bei der Fastfoodkette, möchtest Du auch einen Cheeseburger?
Gnom: Mmmhnee.
Irrer: Ganz sicher?
Gnom: Mmhhja.
Irrer: Also Du willst keinen Burger?
Gnom: Nein! *genervt*
Irrer: Ok, dann bringe ich dir also KEINEN Burger mit?!
Gnom: Ja. KEIN Burger.
Irrer: Ok, bis gleich! Liebe Dich!
Einige Zeit später.
Man wird davon wach, daß jemand 5 Minuten lang versucht, den Schlüssel möglichst lautlos ins Schloß zu stecken und zu drehen. Man zieht sich seufzend die Decke über den Kopf, während die Tür mit unheimlichem Gepolter auf und zu gemacht wird. Die Tür der Mikrowelle wird so heftig aufgerissen, daß es an ein Wunder grenzt, daß die Mikrowelle nicht gleich hinterher fliegt. Zwei Minuten später ertönt das nervtötende “Ich habe fertig”-Piepen der Mikrowelle. Man dreht sich um und möchte weiter schlafen.
Ein langhaariger Irrer stürmt mit Tellerchen in der Hand das Schlafzimmer und wirft sich aufs Bett.

Irrer: Guck, Dein Burger! *strahl*
Gnom: Mmmh. Aber…ich wollte doch KEINEN.
Irrer: Aber…ich hab ihn Dir extra aufgewärmt! *macht traurige Kulleraugen*
Gnom: Na guuuut….

Man beißt in den Burger, der wohl die zwei Minuten in der Mikrowelle bei 100.000 Watt verbracht hat. Die kochende Gewürzgurkenscheibe schmort sich in den Gaumen, aber man lächelt tapfer und versichert, daß es ein ganz ausgezeichneter Burger war.

Mann hat Beute gemacht, ugh!

Na, ob das so schmeckt?

Januar 27th, 2010

Montag:
Ich sitze in der Küche und schäle Kartoffeln. Der Langhaarige Irre kommt heim. Nach der üblichen Begrüßung ergibt sich folgendes:

Gnom: Ich wollte die Kartoffeln kochen und Dosenrindfleisch dazu machen…?!
Irrer: Hmm, mit Kartoffeln?
Gnom: Äh, ja. Kartoffeln.
Irrer: Passt das denn?
Gnom: Ja, wieso denn nicht?
Irrer: Ich kann mir nicht vorstellen, daß das zusammen passt.
Gnom: *seufzt*
Irrer: Sollen wir nicht lieber Nudeln dazu machen?
Gnom: Und was mache ich dann jetzt mit den Kartoffeln?
Irrer: Hmja. Dann versuchen wir es halt mit Kartoffeln….

Kurze Zeit später am Tisch:
Gnom: *mampf*
Irrer: *kau* Hey! Das schmeckt ja viel besser als mit Nudeln!
Gnom: -.-

Eigentlich…

Januar 17th, 2010

Vom alten Rudel ist nur noch Pit über, er schien alleine recht zufrieden zu sein, da er eine ganze Weile mit Nierenproblemen und einer Blasenentzündung zu kämpfen hatte, war an Neuzugänge eh nicht zu denken.
Eigentlich hatte ich auch beschlossen, die Rattenhaltung zu Ende gehen zu lassen.
Eigentlich.

Letzte Woche Samstag, den 09.01. konnte ich vier zuckersüßen jungen Herren doch nicht widerstehen und so wird die Rattenhaltung wohl doch noch eine Weile weiter gehen.

Pit war ein wenig stinkig, daß er seinen Käfig abtreten mußte, und überhaupt, wieso riecht es hier nach Eindringlingen?
Die Kleinen hatten weniger Probleme, von der ersten Minute an waren sie außergewöhnlich zutraulich bis frech.

Und da sind sie auch schon.

Fizzgig:
Ca. 5 Wochen alt. Am 9.1. 38g, am 14.1. 52g.

Jerry:
Ca 6-7 Wochen alt. Am 9.1. 60g, am 14.1. 84g.

Felix:
Ca 6-7 Wochen alt. Am 9.1. 86g, am 14.1. 114g.

Carl:
Ca 9/10-12 Wochen alt. Am 9.1. 178g, am 14.1. 194g.

Leider war mindestens einer erkältet und nach anfänglichen Versuchen mit Schleimlösern und Inhalat für Babies stand dann doch der Gang zum Tierarzt an, da sich keine Besserung zeigte.
Nach ein paar Tagen Antibiotikum-Gabe ist das Schniefen und Niesen zurückgegangen und sie machen sich prächtig.
Die AB-Gabe bereitet allerdings ungewohnte Schwierigkeiten bei gewissen Herren. Vermischt mit Babybrei war es kein Problem, in Jerry, Felix und Carl etwas reinzukriegen, Fizz hat sich aber standhaft geweigert. Nutella und Erdnußbutter lehnt er auch ab. Mit Marmelade kriegt man dann endlich auch Medizin in ihn rein, aber nur, wenn ihm die Marmelade auf einem Löffelchen serviert wird, vom Finger oder Teller will er sie nicht. Außerdem muß der Löffel in der Luft gehalten werden, sobald man ihn ablegt, verliert der Kleine das Interesse. Sobald er dann seine Marmelade vom Löffel geleckt hat, stürzt er sich mit großer Begeisterung auf den Babybrei, den ich an den Fingern habe und eigentlich gerade einem anderen anbiete…
Seit heute gibt es das AB dann mit Saft gemischt zum aus der Spritze nuckeln, das klappt wesentlich besser und wird begeistert angenommen.

So. Nachdem ich heute den ganzen Tag zwischen den Käfigen gependelt habe (Pit wird beschmust, hat dann genug und sucht sich ein Schlafplätzchen. Schnell rüber zu den Kleinen, die schon randalierend am Käfiggitter hängen und die eine Weile bespaßen. Wenn sie sich dann müde gespielt haben und schlafen, fix wieder rüber zu Pit, der mittlerweile wieder wach ist und Aufmerksamkeit will…usw), leg ich jetzt erstmal die Füße hoch und genieße die Ruhe.

Am Montag kommt eine Freundin vorbei, dann wird nochmal das Alter geschätzt und neue Fotos gemacht.

Das Feuerwehrhelferchen

Juli 6th, 2009

Für Freitag war ich um 8 Uhr zum Arzt bestellt, Blut zapfen. Um 6 Uhr aufgestanden, den Hunger bekämpft und um 7:45 dann aus der Haustür gehüpft und losgestiefelt Richtung Doc. Nach ein paar hundert Metern brausten mir 4 Leiterwagen der Feuerwehr, 2 Einsatzwagen der Polizei und ein Rettungswagen entgegen, alle mit Blaulicht und Martinshorn.

Um 8:10 machte ich mich dank fehlendem Frühstück und geschätzten 2 Litern Blut weniger auf ziemlich wackeligen Beinen auf den Heimweg.
Ganze 5 Minuten später kamen mir am Anfang unserer Straße gemütlich wieder 2 Leiterwagen und ein Polizeiauto entgegen. Ohne Blaulicht und Lalülala, daher wohl entspannt auf dem Rückweg.

Die Wagen bogen um die Ecke und 300 Meter später kam mir ein junger Mann in Trainingshose und Pulli entgegen. Ich weiß nicht mehr, ob er stärker geschwitzt als geschielt hat, jedenfalls war beides nicht zu übersehen.
Kein besonders auffälliger Mensch, eines der Gesichter, das man in dem Moment schon wieder vergessen hat, in dem man es sieht. Ich wollte auch einfach an ihm vorbei laufen, als er mich ansprach.

Wirrer: Hast Du das Feuerwehrauto gesehen? Willst Du mitkommen, schauen ob wir helfen können?
Gnom: Eh? Da oben ist kein Feuer…
Wirrer: Doch, deswegen sind die da ja gerade hin gefahren! Und ich wollte gucken, ob ich helfen kann.
Gnom: Das Feuer war da unten. *zeigt* Vor einer halben Stunde sind sie mit Blaulicht da hin gefahren, und eben gerade zurück.
Wirrer: Nein, die fahren da gerade hin!
Gnom: Dann hätten sie Blaulicht angehabt…
Wirrer: Komm, wir gehen helfen. Du würdest doch auch wollen, daß Dir jemand hilft, wenn Du in einem brennenden Haus bist!

Ich habe mich umgedreht und bin weiter gegangen, seine Rufe habe ich ignoriert.
Ja, ich würde wollen, daß mir jemand hilft. Zum Beispiel die Feuerwehr. Ich würde aber nicht wollen, daß irgendein Spinner den Feuerwehrleuten und Sanitätern im Weg rumsteht und die Arbeit erschwert, während ich verbrenne.

Schusselkopp

Juni 15th, 2009

Benachrichtung über eine Altkleidersammlung im Briefkasten. Abholungstermin: Freitag, 5.6.09 um 8:00 Uhr.
Frau nutzt die Chance und sortiert eigene Kleidung aus, auch irgendwelche Modeverbrechen des langhaarigen Irren, die aus der Mitte der 90er zu stammen scheinen. Obendrauf noch ein paar Pumps, die ich mir irgendwann mal zugelegt, aber nie getragen habe.

Es ist Freitag und um 8:30 stolpere ich über den Kleidersack und erinnere mich, daß ich ihn ja rausstellen wollte. Mist auch, dann muß er halt nächstes Mal mit. Wann auch immer “nächstes Mal” ist.

Nach dem Wochenende:
Benachrichtung über eine Altkleidersammlung im Briefkasten. Abholungstermin: Freitag, 12.6.09 um 8:00 Uhr.
Die Chance! Und der dämliche Sack steht auch nur eine Woche länger rum. Wunderbar.

Es ist Freitag und um 8:30 stolpere ich über den Kleidersack und erinnere mich, daß ich ihn ja rausstellen wollte. Mist auch, dann muß er halt nächstes Mal mit. Wann auch immer “nächstes Mal” ist.

Einige Stunden später am Briefkasten:
Benachrichtung über eine Altkleidersammlung.
Abholungstermin: Montag, 15.6.09 um 8:30 Uhr.

Gnnnnnnnnnnnnnnn.
Dann muß er halt nächstes Mal mit….

Alternative Versandmöglichkeiten

Mai 29th, 2009

Am Dienstag, den 26. Mai, habe ich ein Paket aufgegeben. Da der Götterboten-Versand ein günstigeres Angebot hatte als der gelbe Standard, entschieden wir uns für die himmelblaue Variante.
Seit dem 27. wurde dann fleissig die Auftragsnummer eingegeben, um den Sendungsstatus zu überprüfen, es gab nie ein Ergebnis.
Gerade eben ging es dann endlich, am 28. wurde das Paket angenommen, laut Status.
Ein wenig grantig bin ich ja schon, daß mein Päckchen erst 2 Tage rumliegt, bevor etwas passiert. Vor allem, wenn der Empfänger das Geld für seinen ersteigerten Artikel sofort überweist und man ihm dann schnellstmöglich auch alles zukommen lassen will.

Nächstes mal wieder mit den Gelben, die haben einen täglichen Paketumschlag.

Pärchenabend

Mai 27th, 2009

Hach wie schön, neulich eingeladen zum gemeinsamen Abend mit Raclette bei einem Sandkastenkumpel des Irren.
Pärchenabend. *läßt sich das auf der Zunge zergehen*
Wenn man zu einem Pärchenabend eingeladen ist, weiß man, daß man alt ist. Das Leben ist vorbei, man hat keine Freunde mehr. Aber wenigstens ist man nicht Single. Außerdem werden die Frauen nach dem Essen in der Küche stehen und spülen, während sich die Männer auf dem Sofa räkeln. Mit Bier.
Späßchen machen über Klischees ist so fein.

Pünktlich um 16 Uhr, wie bestellt, standen wir also vor der Tür und klingelten. Der Sandkastenkumpel öffnete uns, begrüßte uns mit einem liebevollen “Schuhe in den Flur!” und war schon wieder Richtung Wohnzimmer (wie ich dann herausfand) verschwunden. Ja. Dann standen wir da so im Raum, auf dem Sofa der Kumpel und eine andere Person, die ich geschlechtsmässig nicht so genau einordnen konnte, beide waren am Playstation spielen.
Ja. Ahem.

Irrer: “Ja, also das ist Sandkastenkumpel, das ist sein kleiner Bruder, das ist seine Freundin…wenn sonst keiner vorstellt…”*deut*
Gnom: “A-ha.”
Irrer: “Ja, hm, wo können wir uns hinsetzen?”
Kumpel: “Hier aufs Sofa.”

Waaahnsinn. Ein Dreier übrigens, das Sofa. Rechnen wir mal. Zwei Leute sitzen schon drauf, kommt noch ein Irrer dazu, sind wir bei drei. Kein Platz mehr für einen Gnom, weitere Sitzmöglichkeit: der Boden.
Stirnrunzelnd stelle ich dann fest, daß die Sandkastenkumpelfreundin in der Küche Zutaten fürs Raclette schneidet und vorbereitet. Ahja, und er sitzt zockend vor der Glotze. Ganz prickelnd. Also die Küche betreten und der armen Frau beim Vorbereiten geholfen, während die Männer….Hallo, Klischee!

Irrer: “Wollen wir nicht helfen?”
Kumpel: “Nö, wieso denn?”

Ich meine mich zu erinnern, daß er dreimal gefragt hat, ob er, bzw sie (die Männer) nicht helfen könnten oder sollten, sein Kumpel das nur mit oben stehendem Spruch kommentierte und die Sandkastenkumpelfreundin meinte, daß das doch nicht nötig wäre.
Nee is klar.

Nun, wir brachten das Essen dann hinter uns, der kleine Bruder saß übrigens auch die ganze Zeit dabei, allerdings ohne sonderlich viel zu reden. Geredet wurde eigentlich auch nur über das Auto des Gastgebers. Und über seine Autoversicherung.
Als Dessert noch einen Film, dann haben wir uns verabschiedet, zum Leidwesen unserer Gastgeber, die so gerne noch einen Film mit uns gesehen hätten.

Fazit:
1. Wir sind noch nicht alt genug für Pärchenabende.
2. Wenn mir der Gastgeber vorher sagt, daß ich 10 Euro mitbringen soll, damit die Kosten für das Essen geteilt werden, und dann beim auf dem Tisch legen des Geldes und als Antwort auf den erstaunten Blick seiner Freundin (die wohl von nichts wußte) sagt, daß das doch nicht nötig wäre, pisse ich ihm ans Bein.
3. Nächstes mal dem Irren den Mund zu halten, bevor das “Nächstes Mal dann bei uns!” rausflutscht.

PS.: Mir fällt gerade ein, daß der Gastgeber auch keinen anständigen Schwarztee da hatte. So habe ich nach dem Essen einen mit Nelken aromatisierten Tee bekommen. Mit N E L K E N! Sowas trinken nichtmal Engländer.

Elendessonntagmorgenmalheur

Februar 22nd, 2009

Scheißtag. Voll im Tran und dann verteilt sich noch der Inhalt der Kaffeedose auf dem Boden. Außerdem tut mir alles weh.
[Ja, Elendessonntagmorgenmalheur ist ein Wort.]
Und dann auch noch beim Tee trinken beschlabbern, weil man den Becher kippt, bevor er am Mund ist. Ich könnt mich schon wieder aufregen…

21:34 Uhr: Und was scheiße anfängt, endet auch scheiße. Ich hätte einfach im Bett bleiben sollen.