Sagt sie, sagt er…

Juli 2nd, 2011

Plötzliche Umarmung von vorn.

Gnom: Nanu? Wieso bist Du so groß?
Irrer: Ich habe Sandalen an. Die haben schon Jesus groß gemacht.

Weiberabend & Feuerzangenbowle

Dezember 5th, 2010

Wir sind bei der Schwester des langhaarigen Irren und ihrem Freund zu Besuch. Die Damen machen Weiberabend mit frischem Baguette, Gemüse und Sour Cream vor dem Fernseher, die Kerle sind zu viert und machen Feuerzangenbowle. Irgendwann verabschieden sich zwei der vier Männer, der Irre und sein Schwager sitzen weiter im Wintergarten.

Gnom: *tratsch bla sabbel*
Schwester: *bla laber tirili*
Schwager: Wir gehen mal Schnee schippen!

Der Gnom und des Irren Schwester schauen aus dem Wohnzimmerfenster auf die Straße und bewundern den heftigen Schneefall, als der Irre zum Fenster kommt und anfängt, Faxen zu machen. Mit dem Besen über die Fensterbank wischen, Grimassen schneiden. Ihm wird kurz mit Gelächter gehuldigt, dann wenden sich die Frauen wieder dem Fernseher zu.

Fenster: PONG!
Gnom: Werfen sie jetzt Schneebälle?
Fenster: PONG! PONG! PONG!

Da die Aufmerksamkeit der Damen so penetrant eingefordert wird, wenden sich diese wieder zum Fenster. Der Irre hat eine Hand über das Ende des Besenstiels gelegt und donnert damit rhythmisch gegen das Fenster.

Schwester: Lass das!
Irrer: PONG! PONG! *lacht*
Schwester: LASS DAS!
Irrer: *gibt mit Handzeichen zu verstehen, daß er jetzt reinkommt*

Es klingelt.

Schwester: Die haben ja einen Schlüssel.
Gnom: Die haben doch eh die Haustür aufgelassen?
Schwester: *seufzt*
Es klingelt nochmals. Der Gnom erhebt sich seufzend und schlurft zur Haustür.

Irrer: Ich will heim *zieht eine Schnute*
Gnom: Okaaay….wann fährt denn der nächste Bus?
Irrer: Nein, wir fahren Taxi!
Gnom: Hast Du denn genug Geld? Ich nicht.
Irrer: Ja, habe ich! *zieht die Schuhe aus*

Der Gnom begibt sich wieder ins Wohnzimmer und verkündet die baldige Abreise. Die Tür wird aufgemacht und der langhaarige Irre kommt herein und wirft sich mit der vollgeschneiten Jacke aufs Sofa.

Gnom: Äh, hm, Du machst das Sofa ganz nass…
Irrer: *guckt sich um und zuckt dann resignierend mit den Schultern*
Schwester: *sprachlos*
Gnom: Gib mir mal Deine Jacke, ich häng die eben auf.

Der Irre fängt an, Baguette und Sour Cream in sich zu stopfen.

Irrer: Dasissolecker!
Gnom: *grinst*
Schwester: *grinst* Ich ruf dann mal ein Taxi.

Während der Mann in Seelenruhe Nahrung in sich stopft, ruft seine Schwester vergebens bei diversen Taxiunternehmen an, aber dank des Wetters fährt kein Taxi mehr oder es sind schon alle Wagen ausgebucht.

Gnom: Dann nehmen wir halt den Bus, dauert ja auch nur 25 Minuten, laut Plan. Schwester, kannst Du Dich mal informieren, ob die Busse überhaupt fahren? Sonst übernachten wir hier halt.

Des Irren Schwester verschwindet ins andere Stockwerk und sucht nach Informationen.

Gnom: Ok, also der nächste Bus kommt in 30 Minuten, mach Dich mal langsam fertig.
Irrer: Hmm. *wischt noch kurz die Schüssel mit der Sour Cream mit dem Finger aus und erhebt sich dann, um seine Sachen zusammenzupacken*

Die Schwester ist wieder da, die Busse sollen fahren, aber es gibt keine Garantie, daß sie pünktlich kommen und man den Anschluß schafft. Der Irre steht im Flur und plärrt los, wo denn der Zettel mit den Busverbindungen wäre.

Gnom: Den hast Du doch gerade im Wohnzimmer vom Tisch genommen.
Irrer: Nein, hab ich gar nicht!
Gnom: Irrer, Du hast sie eben gerade mit aus dem Wohnzimmer genommen!
Irrer: NEIN, GAR NICHT!

Seine Schwester rennt ins Wohnzimmer, sucht alles ab. Der Gnom zieht die Schuhe wieder aus, geht auch ins Wohnzimmer.

Aus dem Flur: Oh, hier ist sie ja.
Gnom: Ja, ich hab doch gesagt, daß du sie genommen hast…
Irrer: HAB ICH GAR NICHT! Die hast Du mir gegeben.
Gnom: Jaja. Na dann können wir ja los.

Haustür auf, alles steht zum verabschieden parat.

Irrer: Oh Gott, wo ist mein Handy?
Gnom: Das lag vorhin auf dem Zettel mit den Busverbindungen, das hast Du bestimmt eingesteckt, als Du den Zettel….
Irrer: NEIN! *reißt die Arme auseinander* Taste mich ab, ich hab es nicht!
Gnom: *tastet die Taschen ab und findet nichts* Du mußt das aber eingepackt haben
Irrer: Mein Handy *wimmert*
Schwester: Also hier im Wohnzimmer ist es nicht…
Schwager: Warte, ich ruf Dich mal auf dem Handy an.
Irrer: Ok, die Nummer ist 017…
Schwager: Ist gut, ich hab die doch eingespeichert.
Irrer: *klingelingeling*
Gnom: Siehst Du, du hast es doch.
Irrer: Ja, aber wo???? *verzweifelt*
Gnom: *öffnet die Jacke des Irren und findet das klingelnde Handy in der Bauchtasche des Pullis* Na fein, dann können wir ja jetzt los. Tschüss ihr!

Auf dem Weg zur Bushaltestelle.

Irrer: Hast Du Handschuhe dabei?
Gnom: Ja, guck, die hab ich doch schon angezogen.

An der Haltestelle angekommen.

Gnom: Hm, für den Bus um 2:03 Uhr müssen wir auf die andere Straßenseite, komm.
Irrer: Wie müssen wir denn jetzt fahren?
Gnom: Mit “Bus1″ bis “Haltestelle1″, da steigen wir um in “Bus2″, der bringt uns dann nach Hause.
Irrer: *studiert den ausgehängten Fahrplan* Oh mann, wir müssen bis “Haltestelle1″ fahren. *setzt sich*
Gnom: Schatz, ist das nicht nass? Da ist doch Schnee auf den Sitzen.
Irrer: Hm?
Gnom: Nass? Hose?
Irrer: Ja, schon. *bleibt sitzen*
Gnom: *zuckt mit den Schultern*

2 Minuten später.

Irrer: Wann kommt denn jetzt der nächste bus?
Gnom: Um 2:03 Uhr.
Irrer: Welcher ist das denn? Und wie müssen wir dann weiter fahren?
Gnom: *genervt* “Bus1″. Mit dem fahren wir bis “Haltestelle1″, da steigen wir dann in “Bus2″ um.
Irrer: Ok. Wieviel Zeit haben wir denn zum umsteigen?
Gnom: 5 Minuten.

4 Minuten später.

Irrer: Hast Du Handschuhe dabei?
Gnom: Jaha.

~Stille~

Irrer: Hast du den Zettel mit den Busverbindungen?
Gnom: Gnn. *kramt den Zettel raus, der schon so geknickt ist, daß man gleich auf die aktuelle Busverbindung guckt*
Irrer: *faltet den Zettel auseinander und sucht*
Gnom: *zeigt auf die passende Busverbindung*
Irrer: Ok, “Haltestelle1″ umsteigen.
Gnom: ….

Der Bus kommt. Wir steigen ein.

Irrer: Hoffentlich kriegen wie den anderen Bus. Der hier hat schon 2 Minuten Verspätung.
Gnom: Mmmh.
Irrer: Wieviel Zeit haben wir zum Umsteigen?
Gnom: 5 Minuten. .oO(Gaaaah!)
Irrer: Also muß er jetzt 2 MInuten gut machen!
Gnom:

Der Bus hält an Haltestelle1, wir steigen aus.

Irrer: Wo müssen wir denn jetzt hin?
Gnom: Da vorne. *zeigt auf Bus2*
Irrer: Ist unser Bus schon da?
Gnom: *gngngngngn*

Eine Erkältung…

Oktober 15th, 2010

…kommt 3 Tage, bleibt 3 Tage und geht 3 Tage. Sagt man. Meine kommt seit einer Woche, und zwar nicht durch – der Zustand nervt langsam gewaltig.

Wollen sie sich nicht… ?

Juli 20th, 2010

Gnomhausen, Erdloch, 7:50 Uhr: Der Gnom macht sich auf den Weg zur Spaßkasse, Geld abholen, dann per Bus weiter zum Baumarkt, ein bisschen Krams holen.

8:20 Uhr: Zugang zum Gelände des Baumarktes noch verschlossen, Öffnung um 8:30 Uhr. Narf. Der Gnom lungert ein wenig herum, entert dann um 8:35 das Gelände und darf feststellen, daß der Baumarkt seine Pforten erst um 9 Uhr öffnet.

Während ich mich einfach vor dem Baumarkt auf dem Boden niederlasse, kommen die nächsten Heimwerker an, fluchen und schimpfen, daß noch nicht auf ist, ein Großteil fährt weiter zu den anderen Baumärkten.

Jedenfalls steht 3 Meter von mir entfernt noch ein Mann, Mitte 50-60, recht korpulent, in beigen Jeans und rotem Karo-Hemd. Man unterhält sich ein wenig darüber, daß die anderen Baumärkte alle um 8 Uhr aufmachen, man aber nun zu diesem gefahren ist, weil er halt so schön nah ist, obwohl die Preise unverschämt hoch sind, selbst bei angeblichen Sonderangeboten.

Es sind noch 10 Minuten bis zur Öffnung, da verkündet Karohemd, daß er sich auch hinsetzen möchte.
“Wollen sie sich zu mir ins Auto setzen?”
“Äh….nein, ich bleibe hier, danke.”

FICKE ER SICH WEG, DER HOMOFÜRST! Ich steige doch nicht bei einem wildfremden Mann ins Auto, der kein Taxi-Schild hat.

Früher war alles besser. Da haben die netten Onkels wenigstens noch versucht, einen mit Lollis zu ködern. Ich glaube, ich sehe nicht aus, als könnte man mich mit einem Lolli ködern. Morgen Anti-Falten-Creme kaufen.

Modetrends

Juli 15th, 2010

Eine Modezeitschrift für übergewichtige Teenager wird dringend benötigt.
Auch wenn es “in” ist, über einem eng anliegenden, weißen, langärmligen Shirt und schwarzen Leggins ein eng anliegendes, schwarz-weiß gemustertes trägerloses Kleid zu tragen – bei einer Größe von 1,60m und geschätzten 80-90 kg wirkt das nicht sexy.

Omnomnom

Mai 23rd, 2010

Mmh. Radieschen.
Mmmh! Radieschen!

Omnomnom.

betrachtet das abgebissene Radieschen
Wieso ist das da denn so braun innen?
Wieso hängt da ein halber Wu….Äääääääääääääääääääääääääh!

Schnecken

Mai 20th, 2010

Das Badezimmer hat einen Spiegel bekommen. Und eine Lampe, die einem nicht mehr das Gefühl vermittelt, bei Kerzenschein die Zähne zu putzen.

Und wir brauchten nur knapp über 2 Jahre dafür!

PS: Schiebegardinen von Eiki-Aah sind Krieg.

Musi

April 26th, 2010

Nachgemachte Chucks vom Schuhdiscounter: 10 €
Ramones-Best-of vom Elektronik-Giganten : 8,99 €

In ausgelatschten Chucks, Ramones hörend, durch Pfützen laufen: unbezahlbar.

Einkaufen…

April 14th, 2010

1. Legen sie ihre Artikel in aller Ruhe auf das Förderband. Lassen sie sich nicht hetzen. Sie haben alle Zeit der Welt. Die 10 anderen Kunden hinter ihnen wird das nicht stören.
2. Legen sie immer noch Artikel auf das Band, wenn die Kassiererin schon damit beginnen möchte, ihre Artikel über den Scanner zu ziehen.
3. Schlendern sie gemächlich nach vorne und packen sie ihren Einkauf mit stoischer Ruhe in den Wagen.
4. Wenn die Kassiererin ihnen den Preis nennt, packen sie einfach noch ein Weilchen weiter ein. Lassen sie sich keinesfalls aus der Ruhe bringen.
5. Wenn die Gesichtsfarbe der jungen rothaarigen Frau hinter ihnen den Rotton der Haare annimmt, ignorieren sie das.
6. Legen sie der Kassiererin den Betrag in Scheinen hin.
7. Lassen sie sich die Scheine zurück geben und benutzen sie stattdessen kleine Scheine und Münzgeld.
8. Packen sie nach Erhalt des Kassenbons weiter in Seelenruhe ein. Stören sie sich nicht daran, daß die Kassiererin schon den nächsten Kunden abkassieren möchte.

LASSEN SIE SICH NUR NICHT HETZEN!

Esel sind besonders…

April 1st, 2010

Frau Nessy hatte eine schöne Begegnung.
Sehr weise, der Knirps.